Offroad Training Lausitz 2013

Offroad Fahrtraining in der Lausitz. Übernachtung im Spreewald.


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Nach einem kleinem aber leckerem Frühstück um 7.30h im Hotel ging es dann auch los, die rund 45 Minuten Autofahrt nach Bieske.
Als wir beim Autohaus Bothe angekommen sind, standen da schon diverse geländefähige Fahrzeuge und zwei Leute schlichen schon um die Autos.
Der eine hat ausgesehen wie der Tourguide, also haben wir den einfach mal angesprochen, wird sind ja höfliche Menschen.
Naja… Er war doch nicht der Tourguide, sondern nur ein Mitfahrer. Man kann sich ja mal irren.

Schon etwas vor der vereinbarten Zeit, haben wir dann die üblichen Klauseln unterschrieben. 1500 EUR Selbstbeteiligung und wir treten sämtliche Rechte an gemachten Film- und Fotoaufnahmen ab. Nunja.

Dann gab es einen kurzen Vortrag über Kohleabbau. Eigentlich ist das ja alles gar nich so schlecht, wie es von den Medien gemacht wird.
Aha.
Der bester Spruch war:
Ob jetzt so eine Eiszeit ein Loch in der Landschaft macht und daraus ein See wird, ober ob das durch den Abbau von Kohle passiert ist doch egal. Und richtig gut für die Natur ist das auch.
Aha.

Dann ging es auch schon los zur Verteilung der Autos.

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Wir haben in einem 2sitzigen Toyota den Tag verbracht und immerhin keinen Fremden dabei gehabt.

Wir sind dann erstmal zu einem Trainingsgelände der Dekra gefahren, um dort unsere ersten Fahrmanöver zu lernen. Nachdem wir, also wir und andere der Gruppe, anfängliche Probleme hatten in einer Kolonne zu fahren, haben wir auch das Trainingsgelände erreicht.
Hier ging es denn erstmal kleine unscheinbare Wege längs, bis wir an einem Abhang angekommen sind.

Als wir den gesehen haben, dachten wir „Ja ne is klar, da fahren wir eh nicht runter“.
Naja, sind wir doch.
Die Kupplung durchtreten und nur mit der Bremse den Berg runterfahren. Da hatten wir schon alle ein bisschen Blutdruck ging dann aber doch ziemlich einfach.
Auf den Fotos kann man ein bisschen erahnen, wie die Abfahrt war.
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Nach weiteren Fahrübungen ging es dann weiter zum richtigen Fahrgelände, dem Kohleabbau Gebiet.

Da mussten wir als erstes eine ziemlich tiefe Wasserdurchfahrt machen. Es könnte nass werden.
Beim Fahren durchs Wasser darf die Bugwelle des Autos nicht so gross werden. Damit das nicht passiert, sollten auch alle mal die Fenster aufmachen, dann merkt man das schnell. Aha.

Beim Durchfahren des Wassers kamen wir an eine Stelle, die wirklich schlecht zu fahren ist. Der eigentliche Weg (oder auch Fluss), war durch umher liegende Steine im Wasser nicht zu befahren so musste ausgewichen werden. Der „Ausweichweg“ war durch gefühlt mannshohen Matsch und da haben wir uns leider festgefahren und mussten durch ein anderes Auto mit der Seilwinde rausgezogen werden. Danach hat der Guide einen ganz anderen Weg gesucht und alle sind heil angekommen. Hier hatte ich als Beifahrer ordentlich Blutdruck und leider ging es mir ab dieser Stelle auch nicht mehr so gut, das extrem kalte Wetter hat meine Erkältung ein bisschen zurück gebracht.

Es ging dann hier noch weiter und dann gabs ein kleines Picknick mit toller Aussicht aufs Abbaugebiet.

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Ab jetzt zog sich der Rest des Tages etwas hin.
Wir konnten in diversen anderen Fahrwegen das Gelernte alles anwenden und hatten schon ordentlich zu tun aber viel Spass dabei.

Wir sind dann gehen 18.00h wieder beim morgendlichen Treffpunkt gewesen und konnten dann zurück ins Hotel. Jetzt wars Dunkel und ein nervender Eisregen hat begonnen, zum Glück mussten wir heute nicht schon wieder nach Hamburg fahren.

Wat nen anstrengender Tag! Aber viiiieeeel Spass hat es gemacht und etwas vorbereitet für den Urlaub fühlen wir uns auch. Wir wissen jetzt, was wir alles lieber mit einem normalen Auto nicht machen können, oder einfach lieber sein lassen sollten.


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