Anreise

Meine Fresse war das früh… JA.. Selbst für uns.

Wecker um 03:00h, Taxi um 04:00h.

Der Taxifahrer hat den Weg nicht gefunden und sich in eine Baustelle manövriert, die es schon seit Monaten gibt. Egal, dafür hat er anstrengendes Zeug gequatscht und uns eine CD mit einem Spanisch-Lernkurs vorgespielt. Wir konnten uns um die Zeit kaum was Besseres vorstellen.

Am Flughafen ging alles ratzfatz: Gepäck aufgeben und direkt durch zur Sicherheitskontrolle. Hat vielleicht alles 15 Min gedauert. Wir mussten bis zum Boarding um 06:50h noch ordentlich Zeit rumkriegen, haben einen Kaffee getrunken, und uns noch einen Snack für den Flieger und ein paar Zeitschriften gekauft.

Unser gebuchter freier Mittelplatz war zum Glück (für Eurowings) auch frei. Die Nachfrage der Flugbegleiterin „Hat alles mit dem freien Mittelplatz geklappt?“ Hat uns gewundert, aber nach der Taxifahrt zur frühen Stunde nicht umgehauen.

Der Flug in den Sonnenaufgang war schon schön. Pure „erste Welt Romantik“.

Nach einem ereignislosen fünfstündigen Flug nach Gran Canaria sind wir gut 20 Min zu früh angekommen, das hat auch das Bodenpersonal überrascht, denn es war noch niemand da und wir mussten noch ein paar Minuten im Flieger warten. Das Gepäck kam schnell und wir haben auch gleich den Transferbus zum Schiff gefunden. Die Fahrt dauerte etwas mehr als 20 Minuten, war auch ok. Das Einschiffen war auch wie immer: Coronatest zeigen, Reisepass zeigen, Foto machen und erledigt.

Leider war unsere Kabine noch nicht fertig, daher mussten wir noch Zeit auf dem Schiff rumbekommen, was bei allerbestem Wetter nicht schwergefallen ist. Es gab ein Begrüßungsgetränk (Alster und Hugo). Dem folgten eine Waffel, die wir uns geteilt haben und ich hatte noch Kohldampf und hab noch ne Scheibe Brot gefuttert.

In der Lounge gab es noch ein Glas Blubberbrause in rosé. Leider lecker. 14:30h haben wir die SMS bekommen, dass unsere Kabine fertig ist. Hurra! Wir sind dann unsere Koffer ausgepackt, uns häuslich eingerichtet und ich habe mir erstmal ne kurze Hose angezogen, die Jeans war zu warm. Hier war/ist richtiger Sommer.

Wir haben noch einen Schiffsrundgang gemacht, nen Stück Kuchen gegessen und sind dann in die Abtanzbar zur Seennotrettungsübung gegangen: „Hier müsst ihr herkommen, wenn ein Notfall ist. Nehmt nichts mit, Schwimmweste gibts hier, schönen Urlaub.“ Läuft.

Heute ist der erste Advent und das ganze Schiff ist weihnachtlich geschmückt. Richtig schön und kaum kitschig, bei den sommerlichen Temperaturen trotzdem irgendwie komisch.

Gegessen haben wir im Atlantik und ja: Wir haben schon wieder gegessen.

Lachstatar:

Geschmorte Ente in Lebkuchensoße (klingt komisch, war aber lecker):

Weiße Schokomousse:

Kugel Eis mit einem Klecks Sahne und Schokosoße und ein kleines Bananabread mit Nougat.

Eigentlich wollten wir gleich auf die Kabine, die wurde aber gerade hergerichtet, daher mussten wir noch einen Augenblick spazieren gehen.

Nachdem wir heute die Uhr für Gran Canaria eine Stunde zurückdrehen mussten, drehen wir sie heute Abend wieder eine Stunde vor. Übermorgen sind wir in Agadir, da ist erneut „unsere“ Zeitzone.
Wir sind jetzt ordentlich vom Tag kaputt und werden gleich in die Heia gehen.

Morgen erwartet uns ein Seetag. Mal sehen, was wir so essen, ich mein natürlich „unternehmen“.

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